Website Planung - Logo, Content, Design

(by TiramisuStudio)

Wer bei der Gestaltung einer neuen Website einfach drauf los legt, wird über kurz oder lang auf Hindernisse stoßen, die alle Vorstellungen über den Haufen werfen. Aus diesem Grund sollten Websites stets sauber geplant werden, bevor diese dann umgesetzt und letztendlich publiziert werden.

Das Planen und Konzipieren von Webseiten ist dabei eine Kunst für sich und lässt sich nicht mal eben schnell nebenbei machen. In diesem Artikel geben wir dir 5 Tipps, wie du deine neue Webseite, egal ob Firmenseite, Blog oder Online Shop, effektiv im Voraus konzipierst und planst.

Du hast noch weitere Planungs-Tipps? Dann nutze doch die Kommentar-Funktion und helfe auch anderen Webdesignern bei der Website Planung.

1. Funktionen & Features auflisten

Gerade bei größeren Websites oder interaktiven Plattformen ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld der Gestaltung darüber im Klaren zu sein, welche Funktionen eine Webseite bieten soll. Vor allem Spezialinhalte wie mehrere Sidebars, Formulare, Foren, Shops und mehr sind bei CMS-Websites meist Template-abhängig, weshalb hierauf großen Wert gelegt werden sollte.

Nachdem die wichtigsten Funktionen aufgelistet sind, werden diese in Wichtigkeits-Stufen unterteilt. Je wichtiger ein Feature für den Gesamterfolg einer Webseite ist, desto höher ist dessen Priorität. Funktionen und Inhalte, die nur optional sind und kaum notwendig sind, sollten dennoch nicht vernachlässigt werden.

2. Farbgestaltung mit einbeziehen

Die Art und Weise, wie eine Internetseite bei der Zielgruppe und den Besuchern ankommt, ist essentiell für den Erfolg einer Seite. Gerade die Farbgestaltung kann hier wichtig sein, um die richtige Zielgruppe anzusprechen. Außerdem können so wichtige Nutzersignale optimiert werden.

Während Farben wie blau oder grau vom Unterbewusstsein häufig mit Technik oder Technologie-lastigen Themen in Verbindung gebracht werden, dient rot als Warnfarbe und sollte nur dezent verwendet werden. Grün eignet sich für umwelt-bezogene oder natur-bezogene Themen. Orange ist dagegen vielseitig nutzbar.

Hier kann es hilfreich sein, mehrere Farbpaletten zu erstellen, nachdem man sich für die Hauptfarbe entschieden hat. Mindestens zwei, eher drei Hauptfarben sollten zusammengestellt werden, die sich dann konsequent durch die Seitengestaltung ziehen. Wichtig: Nicht jeder primäre Farbton passt zu jedem sekundären Farbton der selben Farbe.

3. Skizzen auf Papier wirken Wunder

Auch wenn bei Websites, die mit Hilfe von Content Management System erstellt werden, oft nur wenig oder gar kein Einfluss auf das Layout einer Seite genommen werden kann, so ist es auch hier hilfreich, sich auf Papier Skizzen des Designs anzufertigen. Für statisch umgesetzte Webseiten sind Skizzen ein Muss.

Zunächst werden grundlegende Elemente der Seite skizziert, wie zum Beispiel die Position des Logos, die Breite der Sidebar(s), Platzhalter für Werbebanner und so weiter. Anschließend werden Details ausgearbeitet. Diese Details können zum Beispiel Buttons für Social Media oder Such-Leisten sein.

Im Laufe der Umsetzung der Skizzen kann es durchaus passieren, dass eine andere Gestaltung vorteilhafter ist, als die skizzierte. In diesem Fall kann von der Skizze jederzeit abgewichen werden – dennoch solltest du dich so weit wie möglich an die Skizze halten, um nicht den Faden zu verlieren.

4. A/B Tests sind Pflicht

Vor allem für verkaufsorientierte Webseiten, wie zum Beispiel Affiliate-Seiten oder Online Shops, sollten unbedingt A/B Tests durchgeführt werden. Diese können mit Hilfe von professioneller Software umgesetzt werden oder aber durch reale Nutzer, die mit Hilfe von Analyse-Diensten getrackt werden.

Fällt ein Designvorschlag beim A/B Test total durch, zögere nicht, den gesamten Entwurf über den Haufen zu werfen. Lieber mehr Zeit in die Planung einer Seite stecken, als hinterher nicht die gesteckten Ziele zu erreichen. A/B Tests sollten natürlich auch später beim Betrieb der Seite regelmäßig durchgeführt werden.

5. Technische Daten nicht vergessen

Wenn Designer sich mit dem Grundgerüst einer Webseite beschäftigen, kann es schon mal passieren, dass die Fülle an unterschiedlichen Bildschirmformaten und Hardware-Spezifikationen außen vor gelassen wird. Dies ist ein tödlicher Fehler, denn sowohl PageSpeed, als auch Mobil-Freundlichkeit sind mittlerweile ein Ranking-Faktor bei Google.

Im Zweifelsfall sollten einzelne Funktionen oder grafische Elemente lieber ausgelassen werden, wenn diese die Usability der Seite zu stark einschränken. Hier empfiehlt es sich, separate Designs für Desktop- und Mobil-Seiten anzufertigen. So können spätere Komplikationen effektiv verhindert werden.

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Kommentare

  1. Benny

    Hui, tecreflex erstrahlt im ganz neuen Gewand. Auch wenn 3 Leisten plus Newsticker zu Beginn leicht erschlagend wirkten, gefällt mir das Design sehr gut! Hast du aufgrund des Google Mobilupdates das Theme geändert oder weil dir das alte einfach nicht mehr gefallen hat?

    Wie hat sich der Traffic die letzten Monate über entwickelt?

    Viele Grüße!

    1. Dominik Article Author

      Hallo Benny,

      vielen Dank! Die Theme-Änderung kam vor allem auf Grund von Performance-Problemen mit dem alten Theme zu Stande. Mobile-ready waren beide 😉
      Traffic-Entwicklung ist äußerst positiv, werde bald mal wieder nen Report veröffentlichen zum 1-jährigen Jubiläum!

      LG

  2. Chris

    Hallo Dominik,

    Also die Traffic Entwicklung der letzten Monate würde mich auch interessieren!

    P.S.

    Dein neues Design ist ziemlich interessant.

    LG Chris

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