Ein Blogbeitrag besteht in der Regel immer aus den selben Komponenten: Dem Artikelbild, Meta-Daten wie Autor, Veröffentlichungszeitpunkt, Kategorie und Tags / Schlagwörtern, dem eigentlichen Text-Contet des Blogposts, diversen Verknüpfungen mit Social-Media-Kanälen und der Kommentarfunktion.

Diese verschiedenen Teile ergeben im Zusammenspiel dann einen gelungen Blogeintrag, den du jedoch mit ein wenig Arbeit und ein paar Tricks erheblich aufwerten kannst, wie ich dir heute zeige.


Das Artikelbild

Bei der Optimierung von Bildern für Suchmaschinen lassen viele Blogger und Webmaster Potential liegen, denn erstens hat die Google Bildersuche einen nicht zu unterschätzenden Anteil an den gesamten Suchergebnissen und kann dir demzufolge auch ordentlich Traffic bringen, zweitens ist die Optimierung und korrekte Auszeichnung von Bildmaterial der einzige Weg, dem Google Crawler mitzuteilen, welche Inhalte das Bild vermittelt. Auch die Besucher werden vom Hauptbild deines Beitrages maßgeblich beeinflusst, ob sie den Artikel wirklich lesen oder gleich wieder verlassen.

In jedem Fall solltest du die Meta-Angaben für Bilder, die dir zur Verfügung stehen, ausreizen:

  • Dateiname (src)
  • Titel (title)
  • Alt-Attribut (alt)
  • Breite (width)
  • Höhe (height)

Auf diese Weise können Browser deinen Artikel schneller laden, der Google Bot weiß, was das Bild darstellt und beides resultiert in einer besseren Bewertung deiner Seite bei den Crawlern, bringt dir also auch Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung.


Der Text / Haupt-Content

Google legt bereits seit einiger Zeit immer mehr Wert auf OnPage-Maßnahmen und die Qualität der Inhalte, die auf Websites zur Verfügung gestellt werden. Dies beinhaltet natürlich auch die Lesbarkeit von Texten, insbesondere von längeren Texten ab 500 Wörtern. Wenn du also möchtest, dass deine Besucher möglichst lange auf deiner Website oder deinem Blog bleiben und nicht nur kurz den Text überfliegen und dann wieder abspringen, solltest du deine Texte professionell aufbereiten. Dies wird einerseits deine Besucher dazu verleiten, deinen Blogpost auch wirklich bis zum Ende zu lesen und andererseits dem Suchmaschinen-Crawler zu Verstehen geben, dass du dich um deine Besucher bemühst.

Dies kannst du über sehr einfache Tricks realisieren. Sehr wichtig ist eine Unterteilung des Textes in verschiedene Absätze mit eigenen Unter-Überschriften. Außerdem solltest du Anschauungsmaterial verwenden – Dies können nicht nur Bilder und Videos sein, sondern auch Listen, Tabellen, Diagramme und mehr.

Vermeide auf jeden Fall Rechtschreibfehler und achten auf korrekte Interpunktion. Zwar wird Google deine Website nicht gleich wegen einem einzigen Rechtschreibfehler vom Index werfen, sollten sich Fehler in der Textgestaltung jedoch häufen, wirft dies ein negatives Licht auf deine Website, lässt diese unseriös erscheinen und wird auch deinen Website-Besuchern keine guten Signale senden.

Wichtige Begriffe und Sätze kannst du fett oder kursiv darstellen. Außerdem solltest du dich bemühen, verständliche Sätze zu schreiben und keine zeilenlangen Arien zu komponieren.


Kommentare und Meta-Angaben

Google liebt UGC (User Generated Content), also Inhalte, die von Nutzern der Website oder allgemein deren Besuchern, erstellt wurden. Dies kann entweder in Form von Kommentaren sein oder im Zuge eines Forums, allerdings eignen sich nur wenige Websites oder Blogs wirklich zur Implementierung eines Forums, da sehr hoher Traffic dafür eine Mindest-Voraussetzung ist. Eine Kommentarfunktion hingegen haben die meisten Blogs und WordPress-Themes, nutzen diese also und fordere deine Leser aktiv dazu auf, zu kommentieren.

Die Meta-Angaben des Beitrags wie Tags (Schlagwörter), Kategorie, Autor und so weiter sollten ebenfalls dargestellt werden, am besten mit einem Link zur entsprechenden Unterseite. Dies verbessert die interne Verlinkung deiner Seite und gibt deinen Nutzern die Möglichkeit, sich über bestimmte Themen eingehender zu informieren. Viele Content-Management-Systeme und die entsprechenden Templates bringen außerdem die Möglichkeit mit, soziale Netzwerke zum Teilen von Inhalten zu verwenden. Auch hiervon sollten du Gebrauch machen, um es deinen Usern zu erleichtern, lesenswerte Inhalte von deinem Blog mit anderen Menschen zu teilen.

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