KeywordMonitor http://www.keywordmonitor.de Do, 27 Oct 2016 10:01:37 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7 Der Unterschied zwischen Traffic und Besuchern http://www.keywordmonitor.de/blog/2016/08/der-unterschied-zwischen-traffic-und-besuchern/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2016/08/der-unterschied-zwischen-traffic-und-besuchern/#comments Sat, 20 Aug 2016 17:22:35 +0000 http://archive.tecreflex.de/?p=2924 Mit Websites im  Internet ist es ein bisschen wie mit dicken Autos in Monte Carlo: Jeder will nur gesehen werden und das ist dann auch schon so ziemlich alles, um was es geht. Natürlich sind Online-Shops und private Blogs davon ausgenommen, aber öffentliche Blogs, Nachrichtenseiten, Unternehmens-Websites und viele mehr leben de facto davon, dass Internetnutzer auf diese Seiten surfen, dort eine bestimmte Zeit verweilen, vielleicht durch einen Klick auf ein Werbebanner etwas Geld in die Kassen spülen und dann wieder verschwinden. Doch dabei gibt es einen großen Unterschied zwischen „Traffic“, der auf deiner Seite landet und „Besuchern“, die deine Seite ansehen. Welche Gruppe wertvoller ist und warum die zweite dennoch ihre Daseinsberechtigung hat? Weiterlesen!

Traffic vs Besucher

Im Prinzip versteht man unter Traffic allen Datenverkehr, der auf die eigene Webseite läuft. Viele Webmaster denken, je mehr Traffic, desto besser und versuchen den Traffic künstlich in die Höhe zu treiben (später mehr dazu).

Besucher sind das, was eine Seite erst wirklich belebt, denn im Gegensatz zu simplem Traffic, der eine Bounce-Rate von >70% haben kann, bleiben echte Besucher wesentlich länger auf der Webseite, weil sie diese interessant finden, eine Information auf der Website ansehen möchten und den dort angebotenen Content zu schätzen wissen. Bei Besuchern hat man wesentlich höhere Chancen, dass diese Werbebanner nutzen, Kommentare hinterlassen, etwas kaufen oder einen Newsletter abonnieren – also das, worauf es letztendlich ankommt.

Nutzer, die unter Traffic fallen, surfen die Seite vielleicht per Zufall an oder wurden dorthin verlinkt, sehen jedoch auf den ersten Blick, dass die Webseite nicht ihren Interessen entspricht und verlassen diese wieder, ohne in irgendeine Form der Interaktion getreten zu sein.

Auch wenn es nur Vermutungen sind, kann doch mittlerweile davon ausgehen, dass Google die Besucher und Absprünge zur Kenntnis nimmt. Wer weniger Traffic auf der eigenen Seite hat und dafür echte Besucher, die durchschnittlich mehr als 5 Seiten / Sitzung besuchen, eine durchschnittliche Sitzungsdauer von >15 Minuten haben und die Absprungrate bei weniger als 35% liegt, kann sich sicher sein, dass Google ihm das auf kurz oder lang positiv anrechnet.

Künstlich Traffic Generieren

Aller Traffic ist natürlich nicht schlecht! Denn es gibt solchen und solchen Traffic. Wer beispielsweise in Foren Links verteilt (natürlich Nofollow) und das Forum grob die selben Themen behandelt wie die eigene Websites, wird unter Umständen einen hohen Traffic-Zuwachs verzeichnen. Diese User sind dann Menschen, die sich zwar im Prinzip für den anvisierten Themenbereich interessieren, jedoch keine Verwendung für die auf der Website angebotenen Informationen haben. Die Bounce-Rate liegt wohl irgendwo bei 50%, was kein Top-Wert ist, aber in jedem Falle nicht das schlechteste Ergebnis.

Wer hingegen Links in themenfremden Foren und Blogs verteilt, wird eine starke Absprungrate verursachen und schneidet sich damit ins eigene Fleisch. Was also tun, um qualitativ besseren Traffic zu erzielen, um Google auf die eigene Seite aufmerksam zu machen? Viele Webmaster nutzen hierfür das Tools wie beispielsweise eBesucher, einer Webplattform für Traffic-Tausch. Hier gibt es im großen und ganzen zwei Möglichkeiten, Traffic auf seine Seite zu lotsen: Website-Slider und e-Mail Werbung. Beim Website-Slider werden Punkte verbraucht, die man gewinnen kann, indem man sich Websites von anderen Teilnehmern anzeigen lässt. Leider lassen viele Nutzer diesen Slider im Hintergrund laufen, sodass Absprungraten von mehr als 70% die Wahrscheinlichkeit sind -> Finger weg davon!

Sehen wir uns also den e-Mail Verteiler an und der ist gar nicht mal schlecht. Auch hier werden Punkte verbraucht und man gewinnt Punkte, indem man Websites von anderen E-Mail Werbetreibenden besucht. Zunächst gibt man ein oder mehrere Interessenfelder an, zu denen man E-Mails erhalten möchte. Anschließend bekommt man regelmäßig E-Mails ins Postfach, die mit Werbung gespickt sind. Nur: Diese E-Mails behandeln Themen, für die man sich nach eigener Aussage interessiert, die Wahrscheinlichkeit, eine gute Website dabei zu finden, auf der man länger bleibt, ist also ungleich höher als bei anderen Methoden. Wer Interesse an dieser Traffic-Steigerung hat, sollte dieses E-Mail Tool in jedem Falle ausprobieren, sich allerdings gerade zu Beginn der Kampagne keine großen Sprünge erhoffen.

Fazit

Besucher sind mehr wert als Traffic. Punkt. Allerdings kann auch ein gewisser Grund-Traffic wichtig sein, um Google die Aktualität der Website oder des Blogs klarzumachen und der ein oder andere Traffic-User wird vielleicht irgendwann zum regelmäßigen Leser, wer weiß? Wie immer gilt hier natürlich der Grundsatz Content is King – nur wer qualitativ hochwertigen und aktuellen Content liefert, kann sowohl Besucher als auch Traffic dauerhaft auf einem hohen Niveau halten und seine Website bei Google an die vordersten Stellen bringen, das wissen nicht nur SEOs. Also ran ans schreiben und wer möchte ans E-Mails verteilen.

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Nischenseiten erfolgreich betreiben http://www.keywordmonitor.de/blog/2016/07/nischenseiten-erfolgreich-betreiben/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2016/07/nischenseiten-erfolgreich-betreiben/#comments Fri, 29 Jul 2016 04:03:43 +0000 http://archive.tecreflex.de/?p=365 Sogenannte Nischenseiten sind eine sehr einfache Möglichkeit, im Internet Geld zu verdienen und das mit (relativ) wenig Aufwand. Nischenseiten bezeichnen Webseiten, die nur ein sehr eng eingegrenztes Thema haben und dennoch versuchen, dem Website-Besucher einen Mehrwert durch einzigartige oder neue Informationen zu bieten.

Finanziert werden Nischenseiten durch diverse Formen von Online-Werbung wie Affiliate-Programmen oder Klick-Programmen wie Google AdSense. Im heutigen Artikel möchte ich allen Neueinsteigern und Interessierten einen Einblick in das komplexe Thema der Nischenseiten geben und mit meinem kleinen Nischenseiten-Guide einige wichtige Informationen liefern, die gerade zu Beginn der Tätigkeit einiges erleichtern werden. Hier die wichtigsten Schritte beim erstellen einer erfolgreichen Nischenseite.


1. Das richtige Thema finden

Der erste Punkt ist gleich einer der schwierigsten, denn die Konkurrenz schläft nicht und ist knallhart im Business mit Nischenseiten. Aus diesem Grund sollte man eine Seite nur dann anpacken, wenn man ein Thema gefunden hat, das Erfolg verspricht. Eine Möglichkeit der Themenfindung ist die Wahl eines Allzeit-Klassikers, der auch in ein paar Jahren noch aktuell und interessant ist, wie zum Beispiel „Brillen kaufen“ oder „Kamera Vergleich“. Diese Suchbegriffe werden bei Google sehr häufig eingegeben und auch wenn sie stark umkämpft sind, so ist es doch mit entsprechend viel Zeit und Aufwand möglich, einen ordentlichen Traffic-Wert zu erzielen.

Andererseits ist es auch unter Umständen eine gute Idee, sich auf temporäre Ereignisse wie aktuell zum Beispiel die Ukraine-Krise, die Gaza-Krise oder die vor kurzem statt gefundene Fußball-EM zu setzen, da diese zwar in ihrer Lebensdauer nicht mit volumenlastigeren Konkurrenzthemen mithalten können, jedoch auf kurze Zeit hohe Klickzahlen haben können und ein entsprechend großes Interesse bei kleinerer Konkurrenz aufweisen. Die Wahl des richtigen Themas ist also ein sehr komplexer Vorgang, in den Sie lieber zu viel als zu wenig Zeit investieren, um später nicht mit leeren Händen dazustehen.

2. Richtige Keywords finden

Ist das richtige Thema erst einmal gefunden, beginnt die Suche nach den geeigneten Keywords für die Nischenseite. Zu diesen Schlüsselwörtern sollten die Besucher die Website später über eine Suchmaschine finden. Es ist also entsprechend wichtig, dass diese Keywords richtig gewählt werden und auch ein entsprechend hohes Suchvolumen bei Google & Co. besitzen. Wie du die richtigen Keywords für deine Nischenseite findest, erfährst du in diesem Artikel: Keyword Recherchen richtig durchführen. Nachdem die Keywords gefunden wurden, kannst du dich der eigentlichen Aufgabe bei den Nischenseiten widmen – dem Content.

3. Einzigartiger Content von hoher Qualität

In erster Linie wirst du über Suchmaschinen Traffic auf deine Nischenseite bekommen, du solltest also von Anfang an Rücksicht auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) nehmen, um später nicht nochmal Überarbeitungen vornehmen zu müssen.

Wie immer gilt natürlich: Content is King! Deshalb solltest du auf deiner Nischenseite einzigartigen Content anbieten, der deinen Nutzern genau das gibt, was sie suchen. Wichtig sind vor allem multimediale Inhalte wie Bilder oder Videos, die dem Website-Besucher visuell darstellen, dass du Ahnung von der Materie hast, selbst wenn dies eigentlich nicht der Fall sein sollte.

Natürlich solltest du auch aktiv Suchmaschinenoptimierung und Linkbuilding betreiben, um möglichst schnell eine große Besucherbasis zu erreichen. Wie du Linkbuilding effizient betreibst, erfahren Sie hier: Linkbuilding Tipps. Gerade für Nischenseiten kann auch die Erstellung von Infografiken nützlich sein – einfach ein paar Zahlen visuell darstellen, die URL ins Bild „klatschen“ und die Grafik anschließend in sozialen Netzwerken verbreiten. Neben einer großen Zahl von hochwertigen Besuchern und interessierten Käufern bekommst du so unter Umständen auch gute Backlinks, die wiederum dein Ranking steigern. Aktuelle Inhalte sind natürlich auch hier gefragt, weshalb sich das Führen eines Blogs sehr lohnt; sollte dies aus Zeitgründen nicht möglich sein, wird in jedem Falle Potential verschenkt.

4. Die Nischenseite Monetarisieren

Hast du deine Nischenseite fertiggebaut, die Inhalte erfolgreich und ansprechend eingepflegt, die Besucher-Ströme fließen und ist alles gut. Oder? Haben wir nicht etwas vergessen? Oh ja, natürlich. Wir wollen natürlich Geld verdienen. Dies solltest du in der Tat aber erst versuchen, nachdem du gute Google-Suchergebnisse und eine regelmäßige Nutzeranzahl von täglichen Zugriffen hast. Wo diese entsprechenden Werte liegen, musst du selbst herausfinden, da diese für jedes Thema anders gelagert sein können.

Im Prinzip kann jedoch zu viel Werbung den Website-Benutzer verschrecken, baue daher lieber weniger Werbung ein und dafür an sinnvollen Plätzen, als alles mit Werbung zuzupflastern und den Content durch ein kleines Fenster am unteren Bildschirmrand flimmern zu lassen. Normalerweise werden für Nischenseite Affiliate-Programme verwendet, wie zum Beispiel das Amazon-Partnerprogramm, das sehr gute Umsätze abwerfen kann und einfach zu handhaben ist. Alternativ kannst du deine Umsätze natürlich auch steigern, bzw. deine Risiken streuen, indem du neben Affiliate-Programmen auch auf AdSense oder andere Banner-Werbung oder auch Link-Verkäufe setzt.

Abschluss

Das Thema Nischenseiten ist bei weitem komplexer, als es auf den ersten Blick erscheinen mag und gerade für den Nischenseiten-Neueinsteiger können viele Faktoren über Erfolg und Misserfolg entscheiden, weshalb gerade zu Beginn eine umfassende Planungsphase erfolgen sollte, auf die das weitere Vorgehen der Gestaltung deiner Seite aufbauen kann. Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg mit deiner neuen Nischenseite.

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SEO 25 Punkte für Webmaster http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/seo-25-punkte-fuer-webmaster/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/seo-25-punkte-fuer-webmaster/#comments Mon, 19 Oct 2015 09:37:08 +0000 http://www.bar-finder.de/wordpress/?p=66 Wer eine eigene Website besitzt oder betreibt, der muss sich früher oder später mit dem Thema der Suchmaschinenoptimierung / SEO auseinandersetzen, unabhängig davon, ob die Seite nun ein einfacher Blog ist, eine Unternehmenswebsite oder ein Online-Shop. Jedoch gerade dann, wenn die Webseite ein kommerzielles Interesse verfolgt, sollte man sich intensiv mit dem Thema SEO befassen und mindestens genau so viel, wenn nicht noch mehr Zeit, in eben diesen Bereich investieren, als in das eigentliche Webdesign. Fragt sich nur: Selbst Hand anlegen oder Profi beauftragen? Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten: Wen SEO interessiert und die Webseite nur aus Spaß / Hobby betreibt, kann sich gerne selbst daran versuchen – wer jedoch wirtschaftliches Interesse an der Seite hegt, sollte nur mir Vorsicht selbst herumbasteln, da die Domain bei falscher Optimierung im schlimmsten Falle für die nächsten Jahrzehnte im den Keller der Google Suchergebnisse zu finden ist. Für alle, die SEO aber selbst machen möchten oder sich einfach nur informieren wollen, hier 25 Tips zur Suchmaschinenoptimierung vom Profi:

  1. Content is King: Je besser der Content auf der eigenen Seite ist, also je höher dessen Qualität ist, desto besser wird die Seite ranken: Ungeachtet der anderen Ranking-Faktoren
  2. Meta-Titel: Der Meta-Tag „title“ ist sehr wichtig und die favorisierten Keywords sollten möglichst weit vorne stehen. Idealerweise nicht mehr als 55 Zeichen benutzen
  3. Meta-Beschreibung: Mit dem „description“-MetaTag kann eine Beschreibung hinzugefügt werden. Wichtig ist, die Description nicht mit Keywords vollzustopfen
  4. Meta-Keywords: Auch wenn Google diesen Tag mehr oder weniger nicht mehr ins Ranking mit einfließen lässt, so zeigt er dem Crawler doch an, um was es grob gesagt auf der Website geht
  5. Überschriften: Je besser die Seite gegliedert ist und je besser sich der Nutzer zurechtfindet, desto höher rankt die Seite in der Regel bei Google
  6. Multimedia-Inhalte: Abwechslungsreiche Inhalte wie Bilder, Videos, Tabellen und so weiter machen Fakten anschaulich, was von Google dann auch belohnt wird
  7. Meta-Angaben für Bilder: Bei Bildern sollten idealerweise Titel, Alt-Text, Breite und Höhe mit angegeben werden, aber auch hier bitte kein Keyword-Stuffing
  8. Meta-Titel für Links: Egal ob externe oder interne Links – Metatitel zeigen dem Bot, um was es auf der verlinkten Seite im großen und ganzen geht
  9. Breadcrumb-Navigation: Eine Brotkrumen-Navigation hilft dem User sehr beim Zurechtfinden auf der Webseite und sorgt  zudem für eine bessere interne Verlinkung
  10. Interne Linkstruktur: Jede Unterseite der eigenen Website sollte gut zu erreichen sein und ausreichend verlinkt werden, sowohl in Navigationen als auch im Fließtext
  11. Kurze URLs: Je kürzer die URL, desto leichter kann der Nutzer sie sich merken und das wird auch vom Google-Crawler wiederum belohnt
  12. Duplicate Content: Inhalte von anderen Seiten zu kopieren kommt einem Himmelfahrtskommando gleich – Google weiß alles und bestraft DC rigoros
  13. PageSpeed: Je schneller die Website lädt, desto komfortabler kann sie benutzt werden, auch für die Crawler kann dies ein Indiz für Qualität sein
  14. Updates: Eine Seite, gerade Blogs, sollten gut gepflegt werden. Regelmäßig neue Inhalte einzubauen zeugt von Aktualität und ist ein wichtiger Ranking-Faktor
  15. Kaputte Links: Verlinkungen, die ins Nirvana führen, sind weder für Spider noch für Benutzer gut und sollten schnellstmöglich vom Webmaster entfernt werden
  16. Hochwertige Backlinks: Backlinks ohne Money-Keyword-Anker und von Domains mit hoher Autorität sind einer der wichtigsten Faktoren überhaupt
  17. Kein Linkkauf: Google ist sehr gut darin, gekaufte oder gespamte Links zu entlarven, und die Domains im Anschluss hart zu bestrafen
  18. NoFollow-Links: Nicht alle Links sollten dofollow sein, da dies einen unschönen Verdacht erweckt. Etwa 10% nofollow ist wohl ein idealer Wert
  19. Link-Positionen: Ein Link vom Kopfbereich einer Seite oder aus dem oberen Bereich eines Fließtextes ist wesentlich mehr Wert als ein Footer-Link
  20. Backlink-Alter: Je älter ein Backlink, desto stärker ist dieser, da Google davon ausgehen kann, dass die verlinkte Seite immer noch guten Content besitzt
  21. User-Zeit: Je länger die Seitenbesucher durchschnittlich auf einer Website verbleiben, desto besser ist logischerweise auch der gebotene Inhalt
  22. Kommentare: Wenn sich User über Kommentar-Funktionen in eine Diskussion einbringen, ist dies ebenfalls ein Zeichen für qualitativ hochwertigen Content
  23. Soziale Signale: Auch wenn Facebook-Likes oder Tweets kaum eine Rolle beim Ranking spielen, so können diese doch User-Ströme lenken und somit indirekt Vorteile verschaffen
  24. RSS-Feeds: Je mehr Leute einem angebotenen RSS-Feed folgen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die auf der Seite angebotenen Informationen interessant sind
  25. Keine Überoptimierung: Wer die eigene Website zu sehr optimiert, der fällt bei Google negativ auf und riskiert wieder eine Penalty

Diese Punkte können in keinem Falle eine professionelle SEO-Beratung von einem Experten ersetzen und dienen lediglich dazu, sich über mögliche Optimierungstaktiken zu informieren. Wer qualitativ hochwertige Suchmaschinenoptimierung möchte, die eine Website auch über einen längeren Zeitraum auf gute Platzierungen bringt, der sollte bereit sein, Geld dafür auszugeben und eine geeignete Agentur beauftragen.

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Einfach besser bloggen – Tipps http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/einfach-besser-bloggen-tipps/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/einfach-besser-bloggen-tipps/#comments Thu, 15 Oct 2015 06:46:12 +0000 http://tecreflex.de/?p=452 Der Erfolg eines Online-Blogs, egal welches Thema er behandelt, hängt von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Neben Veröffentlichungsfrequenz und Textqualität spielen auch Gliederung, Verlinkung in sozialen Netzwerken und die Verwendung von multimedialen Inhalten eine wichtige Rolle. Einige dieser Faktoren können wir gar nicht oder nur bedingt beeinflussen, zum Beispiel kann es durchaus vorkommen, dass sich die Veröffentlichungsfrequenz auf Grund von Zeitmangel einfach nicht mehr steigern lässt. Einige andere Faktoren für bessere Blogs können wir jedoch sehr wohl beeinflussen und in diesem Artikel möchte ich dir einige Tipps geben, wie du die Qualität deines Blogs mit wenig Aufwand enorm steigern kannst.

Intelligente Themenfindung

Die Wahl des Themas eines Artikels kann oft sehr schwer sein und lange dauern, weshalb es wichtig ist, dass man sich in der freien Zeit, in der man keine anspruchsvollen Aufgaben zu tun hat, gedanklich mit der Themenfindung befasst. Jedes Smartphone hat heute mindestens eine Notiz-App installiert, welche in jedem Fall dazu genutzt werden sollte, spontane Ideen für Beiträge zu speichern und Denkanstöße für die Zukunft zurückzustellen. Ob aus den notierten Ideen dann auch tatsächlich Blogeinträge werden, ist erst einmal nebensächlich, solange nicht irgendwelche Themen auf Grund von Vergesslichkeit auf der Strecke bleiben.

Des Weiteren kann es nützlich sein, über Themen zu bloggen, deren Ansichtsweise oder wissenschaftliche Basis sich in der letzten Zeit massiv geändert haben. Stöbere einfach ein wenig im Archiv irgendeines Blogs, der ein zu deinem Weblog passendes Thema behandelt, und wirst garantiert auf einen Blogbeitrag über ein Thema stoßen, das heute anders gehandhabt werden würde, als zur Zeit der ersten Veröffentlichung. Ein anderer Tipp zur Findung des perfekten Themas sind Artikelreihen, da sich vor allem größere Themen, die eigentlich den Rahmen eines einzigen Artikels sprengen würden, hier viel detaillierter und ausführlicher behandeln lassen, sodass die Themenfindung für mehrere Artikel gleichzeitig beendet ist.

Alte Artikel nicht verstauben lassen

Ein nicht unerheblicher Anteil an Traffic aus organischen Suchergebnissen landet bei älteren Artikeln, die oft hochspezielle Fragestellungen thematisieren. Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses eines Artikels ist es aber normal, dass die interne Verlinkung zu diesem Beitrag irgendwann abnimmt und somit kaum noch Traffic innerhalb der Seite auf diese Beiträge zeigt. Deshalb ist es wichtig, ältere Artikel in Form von beispielsweise Bestenlisten, Themenseiten, Glossaren, themenrelevanten Beiträgen, etc. festzuhalten und laufend intern zu verlinken, da auch diese Artikel trotz ihres Alters Ihren Besuchern einen erheblichen Mehrwert bieten können.

Automatisch themenverwandte Beiträge am Ende eines Artikels einzublenden kann außerdem helfen, die Website-Besucher und Blogleser länger auf der eigenen Seite zu behalten und die Anzahl durchschnittlicher Seitenaufrufe pro Sitzung zu erhöhen, was letztendlich auch in besseren Positionen bei Google auf Grund von positiven User Signals resultieren kann.

Saubere Gliederung verwenden

Nicht nur aus SEO Sicht ist eine eine sorgfältig durchdachte Gliederung des Contents mit Überschriften und Text Abschnitten unerlässlich. Häufig lesen Blog-Besucher nicht den kompletten Text eines Artikels, sondern überfliegen diesen zunächst, um sich ein erstes Bild von Qualität und Thema zu verschaffen. Dies solltest du akzeptieren, auch wenn deine Besucher dann deinen Blog unter Umständen verlassen, denn ohne eine sinnvolle Gliederung verschwinden deine Leser nach wenigen Millisekunden – garantiert!

Verwende sinnvolle Unterüberschriften, teile den Text in mehrere untergliederte Absätze und verfasse nach Möglichkeit die Überschriften der einzelnen Absätze schon vor dem eigenen Text, da dies dabei hilft, das Kernthema jedes Absatzes nicht aus den Augen zu verlieren.

Software auf dem neuesten Stand halten

Egal ob das Content-Management-System selbst, PlugIns oder Themes – Alle Komponenten, die in Versionen erscheinen und theoretisch veralten können, sollten in jedem Fall immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Nicht nur, dass regelmäßig neue Meldungen von Sicherheitslücken erscheinen, die auf Fehler in PlugIns zurückzuführen sind und nur mit Hilfe eines Updates behoben werden können, sondern auch die Performance einer jeden CMS-basierten Seite leidet minimal unter veralteter Technologie. Unter Umständen kann es sogar dazu führen, dass die Seite komplett zerschossen wird, weil zwei oder mehr PlugIns nicht parallel zueinander existieren können oder weil sie Komplikationen mit dem WordPress-Theme verursachen. Du solltest versuchen, mit so wenig wie möglich PlugIns auszukommen, aber so viele installieren wie nötig sind, um eine komfortable und sichere Arbeitsumgebung zu schaffen.

Fazit

Die Qualität jedes Weblogs lässt sich mit wenigen Tipps erheblich optimieren und kann neben einer Traffic-Steigerung auch zu mehr Umsätzen und einer höheren Veröffentlichungsfrequenz führen. Besser bloggen ist also keine Kunst, sondern folgt einfachen Regeln, die jeder Blogger erlernen kann.

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Erwartungen im Webdesign http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/erwartungen-im-webdesign/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/erwartungen-im-webdesign/#respond Mon, 12 Oct 2015 05:57:18 +0000 http://tecreflex.de/?p=737 Egal ob du einen Blog betreibst, eine Firmenpräsenz im Internet gestaltest oder eine Plattform erstellst – Erwartungen sind im Webdesign eine grundlegende Sache und jeder Besucher, der auf deine Website kommt, hat Erwartungen. Dabei spielt es keine Rolle ob der Besucher zum ersten mal auf deiner Webseite ist, über welche Traffic-Quelle er gekommen ist oder wie viele Seiten er sich ansieht. Im heutigen Artikel möchte ich dir erklären, wie du die Erwartungen deiner Nutzer am besten einschätzen und erfüllen kannst.


Plus für Bounce-Rate und Verweildauer

Viele Optimierungsmaßnahmen für Websites konzentrieren sich auf das Halten von Besuchern auf der Seite, die Minimierung der Absprungrate und der Maximierung der Verweildauer. In der Regel führen solche Optimierungen zu mehr Umsätzen oder Conversions, können jedoch auch Vorteile im Bereich der Suchmaschinenoptimierung mit sich bringen, da Google das User-Verhalten misst und dieser Punkt immer wichtiger bei der Beurteilung von Webseiten wird. Yandex, die größte russische Suchmaschine, wertet teilweise Backlinks überhaupt nicht mehr, sondern verlässt sich auf OnPage-Maßnahmen und eben auch das Verhalten der Seitenbesucher.

Wenn ein Website-Besucher zum Beispiel über eine Google-Suche auf deine Seite kommt, so hat er immer eine Intention, da er ja eine Suchmaschine benutzt hat. Findet er das Gesuchte nicht, springt er zurück zu den Suchergebnissen und wählt ein anderes Ergebnis aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du weißt, welche Erwartungen deine Besucher an deine Webseite stellen, um diese erfüllen zu können und den Traffic länger auf deiner Seite zu behalten.


Welche Erwartungen haben meine Besucher?

Die Erwartungen deiner Besucher herauszufinden, kann sich als schwierig gestalten. Am einfachsten überprüfst du die Traffic-Quellen, um Rückschlüsse auf die vorhergehenden Seiten oder die Suchanfragen der Nutzer herauszufinden. Da Google Analytics kaum noch Suchanfragen anzeigt, sondern meist nur noch „Not Provided“ angibt, solltest du lieber die Suchanfragen in den Google Webmaster Tools der Google Search Console wählen. Diese sind zwar bei weitem nicht so zuverlässig und genau wie die Analytics-Daten vor einigen Jahren, geben aber einen ersten Ausblick auf die Suchanfragen, die zu deiner Webseite geführt haben.

Einfacher ist es, die Referral-Quellen zu betrachten, also die Benutzer, die über einen Link von einer anderen Seite zu deiner gefunden haben. In Analytics kannst du sogar die Einzelseiten der Verlinkungen aufrufen, sodass du eine detaillierte Liste von verlinkenden Unterseiten erhältst, über die Besucher auf deine Seite gekommen sind. Über das Thema und den Inhalt dieser Seite, sowie den zum Link stehenden Kontext, kannst du nun abschätzen, welches Interesse der Besucher beim Aufruf deiner Seite hatte und welche Erwartungen er stellen könnte.


Erwartungen befriedigen – aber wie?

Wenn du erst einmal weißt, was deine Besucher eigentlich wollen, kommt es darauf an, diese Erwartungen auch in ausreichendem Maße zu befriedigen. Natürlich sind die Erwartungen einzelner Personen immer unterschiedlich, es gibt jedoch Muster, an die du sich halten kannst. Betrachten wir zunächst die Startseite von Facebook. Hier finden du ein Registrierungsformular, eine LogIn-Zeile, sowie einen großen Call-To-Action Button und alles in der Corporate Identity des Unternehmens und der Plattform. Was wollen die Website-Besucher von Facebook? Sie möchten sich entweder registrieren oder einloggen – genau diese beiden Erwartungen erfüllt Facebook exzellent mit dieser Startseite.

Auch andere Online-Plattformen wie Twitter oder LinkedIn haben ihre Startseiten nach diesem Muster gestaltet, sodass kaum Absprünge stattfinden dürften, da der Nutzer genau das präsentiert bekommt, was er sich beim Aufruf der Seite erwartet. Wenn du einen Blog aufrufst, was erwartest du dann? Ein Logo, eine Übersicht über die aktuellen Artikel und vielleicht eine Sidebar. Hast du schonmal einen Blog gesehen, der ein Fullscreen-Startbild bereitstellt? Nein, denn das würde überhaupt nicht den Erwartungen eines Nutzers entsprechen und deshalb würde eine sehr hohe Bounce-Rate / Absprungrate das Resultat sein.

Landing-Pages von Online-Shops sind ebenfalls nach einem festen Muster aufgebaut. Da sehr viele Websites über eigene Landing-Pages verfügen, weiß der Nutzer beim Betreten einer Landing-Page, dass er folgendes erwarten kann: Eine Überschrift mit den Unique-Selling-Propositions (USPs), vielleicht die beliebtesten Produkte oder Dienstleistungen, einen großen Call-to-Action-Button und etwas SEO-Text. Der Nutzer bekommt, was er sich vorstellt und springt auf Grund dessen nicht sofort wieder ab.


Fazit

Wenn du eine Webseite erstellst, solltest du von Anfang an die Bedürfnisse und Erwartungen deiner potentiellen Besucher mit in die Planung und Gestaltung miteinbeziehen, um spätere Überarbeitungen nicht nachholen zu müssen. Du hast bereits Erfahrungen mit der Optimierung von Websites im Hinblick auf Besucher – Erwartungen im Webdesign gemacht oder haben Fragen? Dann kommentiere diesen Beitrag.

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Die Wahl der richtigen Domain http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/die-wahl-der-richtigen-domain/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/die-wahl-der-richtigen-domain/#respond Thu, 08 Oct 2015 06:08:53 +0000 http://tecreflex.de/?p=755 Die perfekte Domain für die eigene Webseite oder den eigenen Online-Shop zu wählen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung, allerdings kann die Registrierung einer Domain Probleme mit sich bringen und sich als schwieriger gestalten, als man zunächst annehmen möchte. Heute zeige ich, wie du die ideale Domain findest, diese registrierst und wie du Problemen aus dem Weg gehest. Wenn du Fragen oder Kommentare zu diesem Thema hast, dann nutze gerne die Kommentar-Funktion unter diesem Beitrag.

Den passenden Domainnamen finden

Der Domainname ist nicht nur die Adresse deiner Seite im Internet, sondern auch gewissermaßen das Aushängeschild deiner Webseite oder deines Shops im Internet. Potentiellen Kunden sollte der Domainname deshalb bereits so gut wie möglich mitteilen, was er auf deiner Seite zu erwarten hat. Meist tragen die Domains für Firmen-Websites den Namen des Unternehmens, also einen sogenannten „Brand“-Namen. Für Nischenseiten oder kleinere Projekte, für die kein eigenes Branding betrieben werden kann oder soll (was allerdings Nachteile bei der Suchmaschinenoptimierung mit sich bringt), werden oft Keyword-Domains verwendet.

Die Verfügbarkeit von Domains kannst du einerseits prüfen, indem du einfach den Namen der Domain inklusive der von Ihnen gewünschten Top-Level-Domain (also zum Beispiel xyz.de) in die Adresszeile des Browsers eingibst. Ist Keine Seite erreichbar, so ist die Domain in den meisten Fällen noch verfügbar. Alternativ bieten auch Dienste wie Strato, 1&1 oder one.com auf deren Websites eine Funktion, mit der die Verfügbarkeit von Domainnamen überprüft werden kann. Diese Dienste sind sehr zuverlässig, da Interessenten an einer Domain diese dann sofort registrieren können.

Viele Domains sind mittlerweile auch geparkt. Das bedeutet, dass diese Domains bereits registriert wurden und dort nun Werbung geschaltet wird, sodass der Registrant Geld verdienen kann. Gleichzeitig bieten geparkte Websites in der Regel eine Funktion an, um die geparkte Domain käuflich erwerben zu können, wobei die meisten geparkten Domains noch nicht projektiert waren, also weder über Backlinks, noch einen PageRank verfügen, demzufolge richtet sich der Wert einer Domain ausschließlich nach dem Namen. Im Prinzip ist es nicht notwendig, eine geparkte Domain zu kaufen, es sei denn, du möchtest diese Domain unbedingt haben.

Rechtslage bei geparkten Domains

Grundprinzipiell ist das Parken von Domains erlaubt und eine gängige Geschäftspraxis in Deutschland. Problematisch wird es, wenn der Domainname Rechte von anderen Personen, Unternehmen oder Organisationen verletzt. Wenn beispielsweise jemand namens Peter Parker eine Domain „Ralf-Schmidt.de“ registriert, so kann er dies zwar tun, ist jedoch verpflichtet, die Domain zur Registrierung freizugeben, wenn ein Ralf Schmidt diese registrieren möchte. In diesem Fall liegt eine sogenannte Namens-Anmaßung vor, der Registrant hat hier also der Aufforderung zur Freigabe der Domain zu folgen, andernfalls kann er mit einer Abmahnung rechnen.

Bei generischen Domainnamen, also Domains, deren Name keine Rechte anderer Rechteinhaber verletzt, herrscht das „First-Come-First-Serve“-Prinzip vor. Dies bedeutet, dass der Registrant einer Domain Vorrang hat, der diese zuerst registriert hat und dann auch die Rechte daran besitzt. Dieses Prinzip nennt man „Prioritätsprinzip“. Wichtig ist, dass das Prioritätsprinzip ausschließlich auf generische Domains anzuwenden ist. Tippfehler-Domains, also zum Beispiel „fabebook.com“ gelten hier nicht, da hier offensichtlich das Namensrecht eines Unternehmens verletzt wird, auch wenn die Domain selbst nur einen winzigen Unterschied aufweist.

Brand oder Keyword?

Keyword-Domains haben heute längst nicht mehr die gleiche Wirkung auf SEO wie vor einigen Jahren noch, als ein Keyword im Domainnamen noch ein nicht zu unterschätzender Ranking-Faktor war. Da Google seit längerem bereits stark auf Brands setzt, hat dieser Faktor deutlich an Gewicht verloren und kann getrost ignoriert werden. Für Nischenseiten werden Keyword-Domains wie „Schuhe-Kaufen.de“ oder „Buecher-Shop.com“ häufig verwendet, um einem Suchmaschinen-Nutzer sofort mitzuteilen, dass die anvisierte Seite den Verkauf von Produkten thematisiert und somit eine niedrigere Bounce-Rate und höhere Conversion-Zahlen die Folge sind.

Für welche Art von Domainname du dich letztendlich entscheidest, bleibt dir überlassen. Natürlich kannst du auch mit einer Keyword-Domain ein Brand aufbauen, allerdings fällt das Etablieren einer Marke im Internet mit einem kurzen und einprägsamen Namen wesentlich leichter, als mit einer ellenlangen Domain.

Eine gute Top-Level-Domain wählen

Die Wahl der richtigen Top-Level-Domain (TLD) steht ebenfalls noch an und ist auf Grund der neu eingeführten nTLDs (neue Top-Level-Domains) wichtiger denn je. Viele Webmaster erhoffen sich von den nTLDs Ranking-Vorteile bei Google, was jedoch bereits vor einigen Wochen von Google offiziell dementiert wurde – neue Top-Level-Domains bieten keinerlei Ranking-Vorteile, wie ich in einem früheren Artikel über nTLDs bereits vermutet hatte. Zwar ranken .de-Domains in Deutschland oft besser als andere Domainendungen, doch auch dieser Ranking-Faktor ist mittlerweile so schwach, dass es sich kaum lohnt, alleine aus diesem Grund eine länderspezifische Domain zu registrieren.

Grundsätzlich sollte die TLD zur Webseite passen – Online-Shops die ausschließlich innerhalb der EU versenden und verkaufen, können zum Beispiel eine .eu-Domain registrieren, genau so verhält es sich mit Unternehmen, die hauptsächlich in Europa agieren. Die TLD bietet also eine weitere Möglichkeit, dem Nutzer zu zeigen, was er von der Webseite erwarten kann und die neuen Top-Level-Domains bieten hierfür eine gute Gelegenheit, da hier Branchen und Rechtsformen angegeben werden können.

Bei welchem Domain-Anbieter registrieren?

Am besten registrierst du deine Domain bei dem Anbieter, der auch deinen Webspace hostet – welcher der beste Hoster ist, habe ich in einem früheren Artikel über den besten Webhoster bereits vorgestellt. Ein späterer Domain-Umzug kann sich häufig als schwierig und langwierig herausstellen, prüfe also vor der Registrierung, wie zufrieden andere Kunden eines Domain-Anbieters mit dessen Umzugs-Service sind. Gerade kleinere Domain-Hoster machen hier oft Probleme, weshalb ich persönlich zu einem größeren und bekannteren Unternehmen raten würde, wie zum Beispiel 1&1, Strato, one.com oder United-Domains.

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Blogeinträge effektiv aufwerten http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/blogeintraege-effektiv-aufwerten/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/blogeintraege-effektiv-aufwerten/#respond Mon, 05 Oct 2015 05:50:11 +0000 http://tecreflex.de/?p=617 Ein Blogbeitrag besteht in der Regel immer aus den selben Komponenten: Dem Artikelbild, Meta-Daten wie Autor, Veröffentlichungszeitpunkt, Kategorie und Tags / Schlagwörtern, dem eigentlichen Text-Contet des Blogposts, diversen Verknüpfungen mit Social-Media-Kanälen und der Kommentarfunktion.

Diese verschiedenen Teile ergeben im Zusammenspiel dann einen gelungen Blogeintrag, den du jedoch mit ein wenig Arbeit und ein paar Tricks erheblich aufwerten kannst, wie ich dir heute zeige.


Das Artikelbild

Bei der Optimierung von Bildern für Suchmaschinen lassen viele Blogger und Webmaster Potential liegen, denn erstens hat die Google Bildersuche einen nicht zu unterschätzenden Anteil an den gesamten Suchergebnissen und kann dir demzufolge auch ordentlich Traffic bringen, zweitens ist die Optimierung und korrekte Auszeichnung von Bildmaterial der einzige Weg, dem Google Crawler mitzuteilen, welche Inhalte das Bild vermittelt. Auch die Besucher werden vom Hauptbild deines Beitrages maßgeblich beeinflusst, ob sie den Artikel wirklich lesen oder gleich wieder verlassen.

In jedem Fall solltest du die Meta-Angaben für Bilder, die dir zur Verfügung stehen, ausreizen:

  • Dateiname (src)
  • Titel (title)
  • Alt-Attribut (alt)
  • Breite (width)
  • Höhe (height)

Auf diese Weise können Browser deinen Artikel schneller laden, der Google Bot weiß, was das Bild darstellt und beides resultiert in einer besseren Bewertung deiner Seite bei den Crawlern, bringt dir also auch Vorteile bei der Suchmaschinenoptimierung.


Der Text / Haupt-Content

Google legt bereits seit einiger Zeit immer mehr Wert auf OnPage-Maßnahmen und die Qualität der Inhalte, die auf Websites zur Verfügung gestellt werden. Dies beinhaltet natürlich auch die Lesbarkeit von Texten, insbesondere von längeren Texten ab 500 Wörtern. Wenn du also möchtest, dass deine Besucher möglichst lange auf deiner Website oder deinem Blog bleiben und nicht nur kurz den Text überfliegen und dann wieder abspringen, solltest du deine Texte professionell aufbereiten. Dies wird einerseits deine Besucher dazu verleiten, deinen Blogpost auch wirklich bis zum Ende zu lesen und andererseits dem Suchmaschinen-Crawler zu Verstehen geben, dass du dich um deine Besucher bemühst.

Dies kannst du über sehr einfache Tricks realisieren. Sehr wichtig ist eine Unterteilung des Textes in verschiedene Absätze mit eigenen Unter-Überschriften. Außerdem solltest du Anschauungsmaterial verwenden – Dies können nicht nur Bilder und Videos sein, sondern auch Listen, Tabellen, Diagramme und mehr.

Vermeide auf jeden Fall Rechtschreibfehler und achten auf korrekte Interpunktion. Zwar wird Google deine Website nicht gleich wegen einem einzigen Rechtschreibfehler vom Index werfen, sollten sich Fehler in der Textgestaltung jedoch häufen, wirft dies ein negatives Licht auf deine Website, lässt diese unseriös erscheinen und wird auch deinen Website-Besuchern keine guten Signale senden.

Wichtige Begriffe und Sätze kannst du fett oder kursiv darstellen. Außerdem solltest du dich bemühen, verständliche Sätze zu schreiben und keine zeilenlangen Arien zu komponieren.


Kommentare und Meta-Angaben

Google liebt UGC (User Generated Content), also Inhalte, die von Nutzern der Website oder allgemein deren Besuchern, erstellt wurden. Dies kann entweder in Form von Kommentaren sein oder im Zuge eines Forums, allerdings eignen sich nur wenige Websites oder Blogs wirklich zur Implementierung eines Forums, da sehr hoher Traffic dafür eine Mindest-Voraussetzung ist. Eine Kommentarfunktion hingegen haben die meisten Blogs und WordPress-Themes, nutzen diese also und fordere deine Leser aktiv dazu auf, zu kommentieren.

Die Meta-Angaben des Beitrags wie Tags (Schlagwörter), Kategorie, Autor und so weiter sollten ebenfalls dargestellt werden, am besten mit einem Link zur entsprechenden Unterseite. Dies verbessert die interne Verlinkung deiner Seite und gibt deinen Nutzern die Möglichkeit, sich über bestimmte Themen eingehender zu informieren. Viele Content-Management-Systeme und die entsprechenden Templates bringen außerdem die Möglichkeit mit, soziale Netzwerke zum Teilen von Inhalten zu verwenden. Auch hiervon sollten du Gebrauch machen, um es deinen Usern zu erleichtern, lesenswerte Inhalte von deinem Blog mit anderen Menschen zu teilen.

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SEO Konkurrenz Analyse durchführen http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/seo-konkurrenz-analyse-durchfuehren/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/10/seo-konkurrenz-analyse-durchfuehren/#comments Thu, 01 Oct 2015 04:57:35 +0000 http://tecreflex.de/?p=692 Während sich Nischenseiten / Nischenblogs, über AdSense oder andere PTK-Programme finanzierte Websites oder auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Seiten im allgemeinen kaum ohne eine echte und umfassende Konkurrenz-Analyse durchführen lassen, kann es auch für Business-Websites, Portale und Non-Profit-Seiten wichtig sein, eine genau Übersicht der Lage der Konkurrenz zu haben.

Zu diesem Zweck solltest du Konkurrenz-Analysen durchführen, um gegenüber deinen Mitbewerbern stets die Nase vorne zu haben und nicht sinnlos gegen übermächtige Domains ankämpfen zu müssen. Im heutigen Artikel erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du Konkurrenz-Websites im Hinblick auf deren SEO-Lage korrekt analysierst und was du daraus für deine Websites lernen kannst.

Zielgruppe und Keywords definieren

Zunächst sollten du natürlich deine angesprochene Zielgruppe und die zu verwendenden Keywords genau kennen. Definiere hierfür ganz klar eine bestimmte Audienz und einige wenige Keywords, die viel Traffic-Potential besitzen und möglichst wenig umkämpft werden. Zu diesem Zwecke solltest du den Google Keyword-Planner benutzen, der ein Teil der AdWords-Toolsammlung ist. Mit Hilfe dieses simplen Werkzeuges kannst du in Sekundenschnelle den zu erwartenden Traffic und die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen zu deinen Keywords in Erfahrung bringen, was dir dabei hilft, deine Konkurrenz überhaupt erst einmal zu identifizieren. Lege als Basis-Keywords nicht mehr als fünf Schlüsselbegriffe an, die deine Idee am treffendsten umschreiben.

Anschließend wechselst du zu Google und suchst nach den von dir festgelegten Keywords, wobei der Begriff, der das höchste monatliche Suchvolumen hat, der wichtigste sein sollte. In den organischen Suchergebnissen siehst du nun alle deine Konkurrenten und hast damit klar deine Mitbewerber ausgemacht. Vergleiche die Ergebnisse der unterschiedlichen Suchen und prüfe, ob ein und die selbe Webseite für verschiedene Keywords unter den Top 10 rankt. Falls ja, dann ist dies dein neuer Hauptkonkurrent. Nun erstellst du eine Liste der 10 Domains, die zu deinen Keywords die meisten und stärksten Rankings in den Google SERPs innehaben und schon kann es mit der eigentlichen Konkurrenz Analyse losgehen.

OnPage-Analyse

Rufe die einzelnen Webseiten auf. Hier solltest du zunächst auf den Aufbau und die Strukturierung achten. Ist die Website vom äußeren Erscheinungsbild her eher veraltet, so kann man vermuten, dass die Inhalte qualitativ hochwertig sind, die Backlink-Struktur sauber ist und / oder die Domain schon ein entsprechend hohes Alter hat, da die Seite ansonsten keine so starken Rankings hätte.

Hier einige Dinge, auf die du bei der OnPage-Analyse deiner Konkurrenz-Websites achten solltest:

  • Aufbau / Strukturierung
  • Alter der Domain (Je älter, desto stärker)
  • Content-Menge (Je mehr Content, desto besser – ABER: Qualität > Quantität)
  • Content-Qualität
  • Interaktionsmöglichkeiten für den Website-Besucher
  • Interne Verlinkung

Nun rufst du in deinem Browserfenster den Quellcode der Website auf. Hier stecken oft in Form von Kommentaren oder im Quellcode selbst Hinweise darüber, welches CMS die Seite benutzt, ob ein SEO-Tool / SEO-PlugIn verwendet wird und so weiter. Wenn du Kenntnisse in HTML, CSS und JavaScript hast, dürfte es dir nicht schwer fallen, den Quellcode der Seite auf dessen Qualität zu untersuchen, sodass du dich hier sehr schnell mit den Gegebenheiten der Seite vertraut machen kannst. Außerdem kannst du das Tool WayBack-Machine nutzen, um zu prüfen, wie lange die Webseite unter dieser Domain schon existiert und ob diese Domain vor der aktuell bestehenden Seite schon eine andere Webseite beherbergt hat. Wenn du alle OnPage-Faktoren analysiert hast, gehst du zur OffPage-Analyse, die meist noch viel wichtiger ist.

OffPage-Analyse

Nun gilt es, das Backlink-Profil der Seite zu überprüfen, was sich als etwas schwieriger gestalten dürfte. Im Gegensatz zur OnPage-Analyse musst du hier kreativ vorgehen, da du keinen festen Anlaufpunkt für Informationen hast. Am besten testest du einfach die URL der Webseite mit dem kostenlosen Tool von ahrefs.com, das dir neben der Anzahl an Backlinks der Domain auch die Verteilung von NoFollow zu DoFollow Backlinks, den URL Rank, den Ahrefs Domain Rank und die Anzahl an verlinkenden Domains anzeigt. Auf diese Weise sammelst du in kürzester Zeit eine Vielzahl an wertvollen Informationen rund um die Webseite. Alternativ bietet sich auch majestic.com an, die auch einige Daten kostenlos zur Verfügung stellen.

Gehe ruhig noch weiter und schau dir auch die verlinkenden Domains an. Welche Inhalte bieten diese? Werden die verlinkenden Seiten größtenteils noch gepflegt oder vegetieren die meisten davon nur noch vor sich hin? Diese und weitere Fragen können dir dabei helfen, die Qualität der Backlinks einer Konkurrenz-Seite zu analysieren und somit zu entscheiden, welche Domain du letztendlich für dein Projekt wählst, auf welche Keywords du dich spezialisierst und welche Konkurrenzkämpfe dir noch bevorstehen könnten.

Fazit

Die Konkurrenz Analyse ist ein sehr umfangreiches Thema in der Suchmaschinenoptimierung und kann durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen, allerdings kann sie dir – sofern richtig durchgeführt – tagelange Arbeit abnehmen, da du dich nicht mehr mit sinnlosen Konkurrenzkämpfen auseinandersetzen musst, sondern ein leichteres Spiel beim Erzielen besserer Rankings hast.

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Ankertexte für Backlinks richtig setzen http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/09/ankertexte-fuer-backlinks-richtig-setzen/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/09/ankertexte-fuer-backlinks-richtig-setzen/#respond Mon, 28 Sep 2015 05:08:22 +0000 http://tecreflex.de/?p=252 Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann es im OffPage-Bereich schnell mal passieren, dass man gerade schön fleißig am Links aufbauen ist (nicht kaufen) und man sich irgendwann wundert, warum die eigene Domain schneller in den Google Suchergebnissen absäuft als die Titanic.

Ein möglicher Grund hierfür kann die ausschließliche Verwendung von harten Money-Keywords als Ankertext sein, was von Google im Zuge der jüngsten Updates weiter abgestraft wurde. Dabei ist die richtige Verwendung von Ankertexten ein Streitthema, über das man stundenlang philosophieren könnte. In diesem Beitrag zeige ich, welche verschiedenen Arten von Anchortexten es gibt, wie man sie richtig einsetzt und was man dabei zu beachten hat.

Welche Ankertexte gibt es überhaupt?

Im Prinzip gibt es vier verschiedene Typen von Ankertexten, die Google unterscheidet:

  • Brand – Firmen-/ oder Markenname oder URL („keywordmonitor.de“)
  • Money – Einzelnes Keyword mit hohem Suchvolumen und hoher CPC („Kredit“)
  • Compound – Zusammensetzung mehrere Worte & Keyword („Jetzt passenden Kredit finden“)
  • Other – Andere Wörter wie „hier“

Brand-Keywords genießen bei Google bereits seit längerer Zeit etwas Vogelfreiheit, was sich mit dem Panda 4.0 Update allerdings etwas entschärft hat. Brands erhalten jetzt keine großen Boni mehr, sodass auch kleinere Seiten mit qualitativ hochwertigen Inhalten die Spitze der SERPs erreichen können, ohne von großen Konzernen im Keim erstickt zu werden. Money-Keywords sind, wie die Erklärung bereits besagt, harte Linktexte, die aus einem einzigen Wort bestehen, das ein hohes Suchaufkommen und hohe CPC-Kosten vereint. Compound-Anchortexte sind Ankertexte bestehend aus mehreren Wörten und einem Keyword, das jedoch semantisch Sinn ergibt. Und zum Schluss gibt es noch die anderen Keywords wie „hier“ oder „weiterlesen“, die eigentlich absolut nichts-sagend sind und nur als Aufforderung dienen.

Was ist nun am sinnvollsten?

Wie bereits erwähnt hat Google harte Money-Keyword Links seit einigen Jahren regelmäßig abgestraft und hier ist nicht wirklich ein Ende in Sicht. Das ist meiner Meinung nach aber eine sehr positive Entwicklung, da somit schlechte Websites nicht durch permanentes Keyword-Ankern an die Spitze gepusht werden können, sodass gute Websites schlechter abschneiden würden. Prinzipiell ist eine gesunde Mischung aus den ersten drei Ankertexten wohl am sinnvollsten, zumindest haben wir diese Erfahrungen in den letzten Jahren gemacht. Auch wenn Brand-Ankertexte keine Narrenfreiheit mehr haben, so sind sie zumindest nicht schlecht und zeigen Google, dass die Domain eine gewisse Bekanntheit / Autorität haben sollte. Money-Ankertexte kann man natürlich benutzen, allerdings sollte man nur sehr wenige Backlinks mit diesem Anchortexte ausstatten, um nicht in eine Penalty zu rutschen. Compound-Keywords machen ebenfalls viel Sinn, denn sie bieten die Möglichkeit, Money-Keywords in Verbindung mit anderen Tätigkeiten zu verwenden, ohne eine Strafe von Google riskieren zu müssen. Ich persönlich verteile meine Link-Texte folgendermaßen:

  • Brand: 60%
  • Compound: 30%
  • Money: 10%

Dies ist natürlich keine Erfolgsgarantie, die ohne Anpassungen bei jeder anderen Domain funktioniert, für alle unsere Projekte und Kunden hat sich dieser Weg allerdings bewährt.

Warum nutzen wir keine Keywords, die unter die „Other“-Kategorie fallen? Ganz einfach: Diese sagen überhaupt gar nichts aus. Wenn man total einfallslos ist, dann wählt man eben einen Brand-Text aber keine „Other“. Bei einem sehr prominenten Beispiel ist dies jedoch auf natürlichem Wege zustande gekommen: Für viele Leute ist der Adobe Acrobat Reader das Standard-Tool zum Öffnen von .PDF-Dateien und oft sehen die Beschreibungstexte zu PDFs dann so aus: „Um diese Datei zu öffnen, laden Sie diese Software hier herunter“, wobei das hier auf die Adobe-Acrobat-Reader Seite verlinkt. Deshalb ist der Adobe Reader bei Google auf Platz 1 zum Begriff „hier“ gelistet.

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SEO: Fünf häufige Fragen und Antworten http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/09/seo-fuenf-haeufige-fragen-und-antworten/ http://www.keywordmonitor.de/blog/2015/09/seo-fuenf-haeufige-fragen-und-antworten/#respond Thu, 24 Sep 2015 05:42:01 +0000 http://tecreflex.de/?p=919 Wenn man mit Anfängern im Bereich der Suchmaschinenoptimierung kommuniziert, dann kann das auch für Experten oft von Vorteil sein. Warum? Weil man anhand der Fragen der Neueinsteiger ziemlich gut erkennen kann, was neue SEOs, die noch ein wenig mehr Blick von Außen auf die Szene haben, sich für Gedanken machen. Deshalb heute mal fünf häufige Fragen von SEO-Anfängern und die passenden Antworten dazu – viel Vergnügen!

1. Wie wichtig ist der PageRank heute noch?

SEOs, die schon lange dabei sind, haben den PageRank noch zu Zeiten gekannt, als dieser mehr Aussagekraft hatte, als die meisten anderen Rankingfaktoren. Da der PageRank allerdings nichts über die Rankings einer Website aussagt oder nicht die Qualität der OnPage-Maßnahmen feststellt, sondern lediglich die Power der eingehenden Links wertet, ist dieser Faktor relativ zu betrachten.

Heutzutage beachten viele SEOs und Webmaster den PageRank nicht mal mehr, denn Google hat zum einen vor Monaten beschlossen, diesen in der Toolbar nicht mehr zu updaten (was einem Begräbnis gleichkommen dürfte), zum anderen gibt es deutlich sinnvollere Maßeinheiten für die SEO-Stärke einer Webseite, wie zum Beispiel den Sichtbarkeitsindex oder einfach die Rankings an sich. Alles in allem hat der PageRank viel von seiner einstigen Bedeutung in der SEO eingebüßt.

2. Brauche ich unbedingt ein SEO-Tool?

SEO-Tools sind tolle Werkzeuge, die meist als SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) angeboten werden, das bedeutet, dass die entsprechenden Produkte gegen eine zeitlich begrenzte Lizenz zur Verfügung gestellt werden. Dabei gibt es sehr viele verschiedene SEO-Werkzeuge, die die Rankings messen können, eingehende Links aufzeichnen und die SEO-Lage an sich beurteilen können. Dabei können professionelle Tools mehrere Hundert Euro pro Monat kosten.

Grundsätzlich braucht man eigentlich keine SEO-Tools, allerdings ersparen Programme wirklich sehr viel Monitoring-Arbeit, die im Bereich der Suchmaschinenoptimierung nun mal anfällt.

3. Ich habe meine Seite optimiert – aber sie rankt nicht gut. Warum?

Dies kann mehrere Ursachen haben. Zunächst kann ich nur immer wieder wiederholen, was ich bereits seit jeher sage: SEOs brauchen Geduld. Wenn aber auch nach 3 – 6 Monaten keine Ranking-Steigerungen folgen, sollte man sich die Google Webmaster-Tools Search Console genauer ansehen, eventuell werden neue Seiten nicht richtig indexiert oder vielleicht liegt eine manuelle Maßnahme vor, die die Seite abgestraft hat.

Meiner Erfahrung nach liegt es jedoch häufig am folgenden Szenario:
Wer sich zwar ein bisschen mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, sich aber nicht tief in die Materie einarbeitet, kann leicht einen falschen Eindruck erhalten: Möglichst oft ein Keyword im Text zu erwähnen und die Meta-Angaben mit Schlüsselbegriffen vollzustopfen („Keyword-Stuffing“) ist nicht der richtige Weg. Überoptimierungen sind sicherlich zu mehr als 80% der Fälle die Hauptursache für diese Frage und Überoptimierungen werden nicht in den Webmaster-Tools angezeigt. Also einfach mal zurückschalten.

4. Ich habe haufenweise Links aber keine guten Rankings. Warum?

Auch diese Frage stellt sich häufig und dann ist oft schon ein so großer Schaden entstanden, dass die Domain lieber in den Mülleimer verfrachtet werden sollte. Während früher noch die reine Masse an Backlinks zählte, ist heute das ausschlaggebende Kriterium für möglichst viel Linkpower die Qualität der Backlinks. Wer ausschließlich auf Kommentar-Spam, Forenlinks und Gästebucheinträge setzt und 1000 davon pro Woche aufbaut, hat im Prinzip schon das Grab der Domain geschaufelt.

Zwar gehören auch solche Links zu einem natürlichen Backlinkprofil, allerdings sollte die Backlinkstruktur natürlich aussehen und das oben beschriebene Szenario sieht sogar für den Laien einfach nur nach Spam aus. Google hasst Linkspam und straft entsprechende Seiten radikal ab, weshalb man hier vorsichtig sein sollte. Hier gibt es nur eines: Ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Ich kenne keinen guten SEO, der nicht mindestens schon eine Domain zu Testzwecken für die nächsten zehn Jahre verbrannt hat.

5. Wie lange halten sich meine guten Positionen ohne SEO?

Zugegeben, diese Frage kommt nicht oft von SEOs, sondern eher von Kunden, die möglichst wenig Geld für möglichst viel Leistung ausgeben wollen. Die Beantwortung dieser Frage traue ich mir jedoch keineswegs zu und das wird wohl auch kein anderer Profi-SEO tun, denn diese Situation hängt von so vielen kleinen Faktoren ab, die schlicht und ergreifend nicht berücksichtigt werden können, dass eine korrekte Beantwortung einfach nicht möglich ist.

Man kann jedoch grob eine Formel nutzen, um die verhältnismäßige Dauer der guten Positionen zu bestimmen: Je stärker die Konkurrenz, je weniger qualitativ hochwertige Backlinks und je weniger laufendes SEO betrieben wird, desto schneller wird die Domain wieder sinken. Während schwache Domains in Nischenthemen durchaus sehr starke Rankings über lange Zeit halten können, ist die einzige Möglichkeit, für hart umkämpfte Keywords auf Dauer gut zu ranken, gute Backlinks aufzubauen, laufend SEO zu betreiben, regelmäßig neuen Content veröffentlichen und einfach besser für die Suchmaschinen-Nutzer sein als die Konkurrenz.

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