Sei sozial und sprich darüber: Social Media Optimization (SMO) bedeutet nichts anderes, als die eigene Website auf das auszurichten was unter dem Schlagwort „Web 2.0“ in aller Munde ist. Hinter dem Kunstbegriff „Web 2.0“ verbirgt sich keineswegs eine neue Technologie, wie oft vermutet wird. Es geht vielmehr um die Interaktion zwischen Autoren und Leser – zwischen Publishern und Usern. Inhalte sollen nicht länger von einzelnen eingestellt und von anderen gelesen werden, sondern von vielen gemeinsam weiterentwickelt und vernetzt werden.

Webseiten die keiner findet, nutzen nicht viel: Schließlich geht es im Internet um eine mögliche weltweite Ansprache. Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielt darauf ab, dass die Seite bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden wird: SMO geht hier weiter. Die Inhalte sollen nicht nur besser gefunden werden, sie sollen vor allem besser vernetzt und nutzbar werden. Die Schlagworte für SMO sind dabei sicherlich: Tagging, RSS-Feeds, Mash-ups und natürlich Community.

Ziel ist es, die Nutzer mit einzubinden. Sie sollen die eigenen Beiträge weiterverlinken, die Feeds abonnieren und weitergeben oder Artikel auf Social-Bookmarking Seiten einstellen.

Natürlich gibt es auch beim SMO eine Schattenseite: Wenn jeder User mitlesen und vor allem mitwirken kann, ist die Gefahr von Missbrauch sehr hoch. Immerhin kann jeder schreiben, vertaggen und verlinken was er gerade möchte. Eine aktive Kontrolle kann das zwar nicht verhindern, aber die gröbsten Risiken und Konsequenzen immerhin eindämmen.