Linkkauf ist ein Begriff aus der Suchmaschinenoptimierung, der das Erkaufen von Links mit realem Geld beschreibt. Häufig werden Links über Linkplattformen wie Teliad & Co. gekauft, wo diese zwischen wenigen Euro und mehreren hundert Euro liegen können, je nachdem, welches Thema die Websites behandeln, wo auf der Seite der Link stehen soll und wie hoch der PageRank der verlinkenden Seite ist. Gekaufte Links sind immer auf DoFollow gesetzt und werden in der Regel – nicht immer – mit einem Money-Keyword als Ankertext versehen.

Gerade in letzter Zeit straft Google regelmäßig Linkkäufer, Linkverkäufer und Linkkauf-Plattformen, um die Suchergebnisse frei von künstlich gepushten Websites zu halten. Dies geschieht häufig über ein Entfernen der entsprechenden Seiten oder Plattformen aus dem Google Index, es ist also nichts anderes als eine Google Penalty. Bisher darf bezweifelt werden, dass entsprechende Abstrafungen von Linkplattformen von Google verziehen werden, da diese Abstrafungen manuell erstellt und geprüft werden.

Während Linkkauf vor einigen Jahren noch gängige Praxis im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, speziell für Nischenseiten, war, ist es heute zumindest unter erfahrenen und ehrlichen SEOs ein Tabu, da die Abstrafungen von Google unter Umständen das Aus der zu optimierenden Websites bedeuten können und Google sehr hart durchgreift. Besonders die jüngsten Updates, vor allem das Update Panda 4.0, hat linkkaufende Seiten bestraft und weitere Linkplattformen abgestraft.