Outbound Links, also ausgehende Links, die mit dofollow versehen sind, stellen einen elementaren Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung dar. Outbound Links stellen im Internet eine Empfehlung dar, mit der der Webmaster der verlinkenden Webseite seinen Nutzern einen Mehrwert bieten will, indem er auf eine andere Webseite verlinkt.

Outbound Links in der Suchmaschinenoptimierung

Ausgehende Links gehören zu einem natürlichen Linkprofil, weshalb Google viel Wert auf die Existenz von outbound Links legt. Seiten, die ausschließlich mit nofollow extern verlinken, erwecken einen schlechten Eindruck, weshalb die Rankings entsprechender Websites oft sehr schlecht sind. Das ideale Verhältnis zwischen internen und externen Links einer Einzelseite liegt etwa zwischen 0,5 % und 2 %.

Google kann eine Vielzahl an Erkenntnissen anhand ausgehender Links gewinnen, sowohl bezüglich der verlinkenden Seite, als auch bezüglich der verlinkten Website. Die verlinkende Webseite ist thematisch offensichtlich nahe an der verlinkten Seite gelagert und der Ankertext wird ebenfalls von Google ausgewertet. Diese beiden Faktoren spielen auch für die Einordnung der verlinkten Seite eine große Rolle.

Linkgeiz und nofollow Links

Als 2005 von Google das nofollow Attribut eingeführt wurde, fürchteten viele Website-Betreiber, der eigene PageRank könnte auf Grund zu vieler outbound Links und des dadurch abfließenden Linkjuice Schaden nehmen. Dies ist insofern falsch, da erstens Linkjuice nicht abfließt und weil outbound Links – wie bereits erwähnt – zu einem natürlichen Linkprofil dazugehören.

Die dadurch entstandene Mentalität nennt man Linkgeiz. Dies bezeichnet das ausschließliche Verlinken auf andere Websites mit dem nofollow Attribut. Im Laufe der Zeit konnte dieses Phänomen etwas eingedämmt werden, obwohl auch heute Anfänger im Bereich der Suchmaschinenoptimierung immer noch ausschließlich mit nofollow verlinken.