Die interne Verlinkung einer Webseite ist ein Thema, dem viele SEOs leider immer noch viel zu wenig Beachtung schenken. Dabei ist die interne Linkstruktur einer Seite essentiell wichtig, sowohl für Crawler, als auch und vor allem für den Besucher. Beide Gruppen hangeln sich mit Hilfe von Links innerhalb einer Webseite von A nach B und ist eine Einzelseite erreicht, die keine attraktiven Möglichkeiten zur Weiterleitung auf andere Inhalte bietet, springt der Nutzer einfach ab.

Da sich Crawler von einer Unterseite zur nächsten hangeln, sollten immer genügend interne Links zur Verfügung stehen, um den Crawler auf der eigenen Seite zu halten. Daraus ergibt sich, dass Dead-End-Pages, also Seiten mit kaum oder gar keinen internen Links zu vermeiden sind.

Zur besseren Darstellung der internen Verlinkung einer Seite sollte ein Diagramm erstellt werden, welches entweder per Hand oder von einem Programm angefertigt werden kann. Auf diese Weise lassen sich Dead-End-Pages, also Einzelseiten mit zu wenigen internen Links, schwach verlinkte Seiten und fehlerhafte Verlinkungen leicht aufspüren. Das daraus resultierende Diagramm sollte im Idealfall ähnlich wie ein neurales Netz aussehen, mit dem Gehirn im menschlichen Körper vergleichbar.

Innerhalb dieses Netzes erscheinen zwangsläufig auch einzelne Unterseiten, die eine erhöhte Zahl an ausgehenden Links aufweisen. Im Idealfall sollten diese Seiten dann auch überdurchschnittlich viele eingehende interne Links aufweisen, um genug Linkjuice auf die verlinkten Unterseiten verteilen zu können. Diese speziellen Seiten nennt man auch „Hub-Seiten“ und diese sind für eine perfekte interne Linkstruktur unerlässlich.