Viele Blogs und News-Websites bieten den Besuchern unter jedem Artikel und jedem Beitrag eine Kommentar-Funktion, die es den Usern erlaubt, sich an einer Konversation zu beteiligen. Diese Kommentar-Funktionen verfügen in der Regel auch über ein Website-Feld, sodass der angegebene Name mit der Webseite des Kommentar-Autors verlinkt wird. Diese Art von Backlinks nennt man Kommentar-Links. Auch Kommentar-Links gehören zu einem natürlichen Linkprofil und da diese oft nofollow sind, spielt die Menge hierbei kaum eine Rolle.

Bei WordPress zum Beispiel sind Kommentare standardmäßig unter Beiträgen aktiviert, allerdings werden die Links hier bei den meisten WordPress-Themes als nofollow ausgezeichnet, um eine übermäßige und unkontrollierte Weitergabe des Linkjuice zu vermeiden. Auch Kommentar-Spam, der bei WordPress oft ein Problem ist, sollte durch diese Standard-Einstellung unter Kontrolle gebracht werden.

Kommentar-Spam war vor allem vor einigen Jahren ein großes Problem in der Suchmaschinenoptimierung, allerdings haben einige große Neuerungen dieses Problem weitgehend behoben: Zum einen gibt es für alle gängigen Content-Management-Systeme gute und kostenfreie Anti-Spam-PlugIns, die außerordentlich präzise arbeiten. Zum anderen werden durch Spam gepushte Websites mittlerweile innerhalb weniger Wochen oder Monate abgestraft, sodass Kommentar-Spam ohne Bots sich kaum noch lohnt.

Kommentare an sich sind in der SEO etwas sehr wertvolles, denn User-Generated-Content, also alle Arten von Inhalten, die vom Nutzer erstellt oder editiert werden können, gelten als Qualitätsmerkmal einer Webseite; Kommentare sollten also gefördert werden. Wer als Webmaster oder Blogger seinen Besuchern das Kommentieren schmackhaft machen möchte, kann über PlugIns die Kommentar-Links ab einer bestimmten Zeichenzahl auf dofollow stellen – meine persönliche Empfehlung!