Bilder, Grafiken und anderes Bildmaterial beeinflusst die Suchmaschinenoptimierung auf mehrere Arten. Einerseits führt die Verwendung von Bildern zu einer höheren Verweildauer und einer geringeren Absprungrate, weil komplizierte Sachverhalte vereinfacht dargestellt werden können oder weil sie ein Thema grafisch untermalen. Auch die Google-Bildersuche ist ein nicht zu unterschätzendes Traffic-Werkzeug, das durch einfache Optimierungen voll ausgeschöpft werden kann.

Was ebenfalls ein Nebeneffekt von Bildern ist: Ansprechende Bilder, qualitativ hochwertige Infografiken oder nützliche Animationen können als Lieferant von Backlinks dienen. Vor allem Infografiken sind hierfür besonders gut geeignet, da diese im Zuge des Content Marketings häufig geteilt werden. Auch in sozialen Netzwerken dienen Bilder und Infografiken häufig als Magneten für hochwertigen Traffic.

Bei der Verwendung von Bildern sollte man immer darauf achten, dass die Dateigröße so gering wie möglich ist, denn Bilder sind nach wie vor das PageSpeed-Risiko Nummer Eins. Außerdem sollte der Name „sprechend“ sein, also etwas über das Bild aussagen.

  • Gute Namen für Bilddateien: „seo.jpg“, „webdesign_berlin.jpg“, „coca-cola.jpg“
  • Schlechte Namen für Bilddateien: „00000.jpg“, „abx23kd.jpg“, „lustig.jpg“

Bilder werden in HTML mit den folgenden Meta-Angaben ausgestattet. Alle diese Meta-Angaben sollten nach Möglichkeit verwendet werden, um eine Indexierung und Auswertung der Datei so einfach wie möglich zu gestalten:

<img src=„seo.jpg“ title=„Suchmaschinenoptimierung“ alt=„Bild SEO“ width=„400“ height=„300“>

Der img-Tag zeigt an, dass eine Bilddatei eingebunden werden soll. Der title-Tag legt einen Titel fest der in der Regel aber nur für die Suchmaschinen-Crawler sichtbar sind.

Im alt-Tag wird beschrieben was auf dem Bild zusehen ist. Diese Information war für Menschen mit einer Sehbehinderung gedacht, wird aber auch für SEO genutzt, da man der Suchmaschine so den Inhalt des Bildes beschreiben kann.

Die Tags width und height geben die Breite und Höhe des Bildes in Pixeln an, was weniger für die Suchmaschinen interessant ist, da diese die Bildgröße direkt aus dem Bild selbst extrahieren können.

Vielmehr dienen diese Angaben zum Vorteil des Besuchers. Sollte sich eine Seite zu langsam aufbauen und ein Bild nachgeladen werden, kann dies dazu führen, dass die Seite beim ansehen springt. Dies ist für den Besucher der schon am Lesen ist ärgerlich, da er dann ggf. die Zeile wieder suchen muss. Wenn die Größe vorher festgelegt wurde wird beim Aufbau der Seite entsprechend Platz gelassen, auch wenn das Bild noch nicht geladen wurde.

Ganz allgemein kann man sagen das Bilder, die z.B. Artikelbilder darstellen sollen oder als Hintergrundbild dienen, im .jpg-Format abgespeichert werden sollten, da kleinere Verluste nicht ins Gewicht fallen und die Größe der Dateien gering gehalten wird. Wenn Transparenz oder Verlustfreiheit gefordert wird – wie zum Beispiel bei Logos – dann wählt man am besten das PNG-Format (Portable Network Graphics).