Bei der Wahl des richtigen Themes für eine neue WordPress-basierte Website gibt es vieles zu beachten, schon alleine auf Grund der Tatsache, dass die Auswahl einfach unüberschaubar groß ist.

Im diesem Artikel zeigen wir dir mögliche Inspirationsquellen, stellen ein paar der grundlegende Theme-Kategorien vor und zeigen, was mit WordPress eigentlich alles möglich ist, wenn man nur weiß, wie man damit richtig arbeitet.

Magazine, Corporate oder Blog

Wer auf ThemeForest, dem Envato Online-Marktplatz für Themes und Templates, schon mal in den verschiedenen Kategorien gestöbert hat, der weiß, dass es unzählige verschiedene Arten von Themes gibt, mit denen man sein WordPress schmücken kann. Von Blog Themes über Business-Templates bis hin zu ausgefallenen Sachen wie einem Stellenmarktplatz oder einer Countdown-Seite. Viele der Premium Themes verfügen über sauberen Quellcode, sodass manuelle Anpassungen immer möglich sind.

Die Wahl der richtigen Theme-Art ist mehr eine Glaubensfrage, allerdings kommt es natürlich immer auf die Art der zu gestaltenden Webseite an. Für Blogs und Nachrichtenportale eigenen sich Themes aus den Kategorien „Blog“ oder „Magazine“, für Firmenseiten können „Creative“ oder „Corporate“ Themes die ideale Wahl sein. Man sollte sich aber auch nicht zu eingeengt vorkommen, schließlich kann eine revolutionär ausgefallene Webseite durchaus ein Alleinstellungsmerkmal sein, dass dich von deiner Konkurrenz abhebt. Mehr dazu in dieser Artikelserie: Die perfekte Webseite.

Inspiration für ein neues Design

Es ist nicht schlimm, wenn du auf Anhieb nicht weißt, wie deine Webseite aussehen soll oder du noch gar keine Vorstellung davon hast, welche Design-Richtung du einschlagen möchtest. Dafür kannst du dir im Web eine Vielzahl von Inspirationen holen, die dich bei der Wahl des richtigen Designs unterstützen. Natürlich solltest du keine Websites 1 zu 1 nachbauen, aber eine grobe Richtung kannst du dir durchaus vorgeben lassen, was den Design-Prozess erheblich erleichtert und beschleunigt. Einige Quellen für Webdesign-Inspirationen sind die folgenden:

  • ThemeForest.net – Einfach mal stöbern und sehen, was es so für neue Themes und Trends gibt.
  • Andere Blogs – Im Quellcode der Webseite lässt sich der Theme-Name leicht herausfinden.
  • Webdesign-Inspiration.com – Eine Sammlung von tollen Designs, inkl. Links und Abstimm-Funktion.

Wenn du in Google Suchbegriffe wie „Magazine WordPress Themes“ oder „Best Premium WordPress Themes“ eingibst, erscheinen auf der ersten Seite in der Regel Sammlungen mit teilweise hunderten von Themes, die die Autoren der jeweiligen Seiten als sehenswert erachten, was zusätzlich eine erste Anlaufstelle für neue Ideen darstellen kann. Wo du die Themes dann letztendlich kaufst – natürlich sofern es kostenpflichtige Premium-Themes und keine kostenlosen Templates sind – ist im Prinzip egal, allerdings solltest du dich vor Erwerb eines Designs informieren, ob das entsprechende WordPress-Theme auch auf einem Markplatz wie beispielsweise ThemeForest.net vertreten ist, denn dort kannst du mit Hilfe von Kundenbewertungen, Kommentaren und Rezensionen in wenigen Augenblicken prüfen, ob das Theme hält, was es verspricht und ob der Service des Theme-Anbieters gut ist.

Das perfekte WordPress-Theme finden?

Das perfekte WordPress-Theme wirst du leider nicht finden, denn irgendwo gibt es immer einen Haken. Dieser kann im Quellcode liegen, in der Übersetzung, in der Kompatibilität mit notwendigen PlugIns oder in Design-Unstimmigkeiten. Davon solltest du dich jedoch nicht abschrecken lassen, vielmehr solltest du eruieren, wo du Abstriche machen kannst und auf welche Kern-Features du auf keinen Fall verzichten kannst oder möchtest.

Die einfachste Lösung, ein ideales WordPress-Theme zu erhalten, ist natürlich, mit einer professionellen WordPress-Agentur zusammenzuarbeiten, die dir als Dienstleister ein WordPress-Theme erstellen. Dies ist dann absolut einzigartig und wird von keiner anderen Website als der deiner benutzt, allerdings können solche individuell gestalteten Themes sehr teuer sein, für kleinere Unternehmen oder Webmaster / Blogger lohnt sich dies daher kaum.

Alles in allem solltest du vor dem Kauf eines WordPress-Themes gut überlegen, ob du dieses auch verwendest und es dir in einem Jahr immer noch zusagen wird. Wenn du in diese Überlegung genug Zeit investierst, kann nichts mehr schief gehen.