Beim Thema Webhosting gilt es, sich im Vorfeld genau über die Angebote und benötigten Funktionen zu informieren. Das Paket sollte schließlich zum eigenen Projekt oder dem Projekt des Kunden passen und alle nötigen Anforderungen erfüllen. Die richtige Wahl gestaltet sich nicht immer einfach – eben weil so viel zu berücksichtigen ist. Mit unseren Informationen möchten wir eine Entscheidungshilfe geben.

Welcher Webhoster passt zum Projekt?

Wer sich nach einem passenden Webhoster umsieht, kann sich im Vorfeld einige Stichpunkte machen, welche Ansprüche er an den Anbieter stellt.

  • Es gibt viele Arten von Internetauftritten. Von der einfachen Homepage für private Zwecke bis hin zum erfolgreichen Shop mit zahlreichen Kunden – dazwischen liegen noch jede Menge andere kleine und große Projekte.
  • Dementsprechend unterschiedlich sind die zu erwartenden Besucherzahlen. Eine realistische Einschätzung ist sicher hilfreich, um das passende Webhosting-Paket zu schnüren.
  • Die Serververfügbarkeit spielt gerade bei umfangreichen Vorhaben eine entscheidende Rolle. Unerwartete Spitzen innerhalb kurzer Zeit sowie komplexe Projekte erfordern eine hohe Serververfügbarkeit. Schließlich soll das Geschäft nicht ins Stocken geraten.
  • Probleme können bei einer Webseite immer auftreten. Profis können sich meist selbst behelfen und viele Fehler kurzfristig beheben – sofern diese nicht serverseitig auftreten. Wer weniger bewandert ist mit der Technik und der Programmierarbeit im Hintergrund, braucht mehr Support von Seiten des Webhosters.
  • Nicht nur der Umfang des Supports, sondern auch die Erreichbarkeit des Kundendienstes ist ein Kriterium, das bei der Wahl eines Webhosters ganz weit oben stehen sollte. Ein Problem sollte auch am Wochenende gelöste werden können. Im Internet gibt es schließlich keine Öffnungszeiten, keine Wochenenden und keine Feiertage. Hier gilt: 24 Stunden an 7 Tagen der Woche soll alles perfekt laufen.
  • Wer nicht international agiert, für den empfiehlt sich eindeutig der Webhosting-Standort Deutschland. Webseiten lassen sich so oft schneller abrufen, da die Daten nicht erst um die Welt geleitet werden müssen. Weiterhin bietet der Standort eine Sicherheit wenn es um das Thema Datenschutz geht.

Webhosting – was ist das eigentlich genau?

Obwohl der Begriff Webhosting zahlreiche Aspekte beinhaltet, lässt er sich doch recht einfach erklären: Webhosting bedeutet, dass ein sogenannter Provider dem Kunden eine definierte Menge Speicherplatz auf einem Server bereitstellt. Darauf kann der Kunde dann seine Internetseite ablegen.

Der Provider, also der Dienstleister, stellt dafür einen Server zur Verfügung, der rund um die Uhr mit dem Internet verbunden ist. Nur dann ist gewährleistet, dass Nutzer jederzeit auf die Webseite zugreifen können.

Es gibt verschiedene Arten des Webhosting

Ein weiteres Kriterium, das bei der Entscheidung zum perfekten Internetauftritt eine Rolle spielen kann, ist die Art des Webhosting. Auch hier gibt es nämlich verschiedene Optionen.

  • Shared Hosting: Wie der Name schon vermuten lässt, teilt sich der Kunde beim Shared Hosting das Server-System mit anderen Kunden. Diese wohl am weitesten verbreitete Variante ist günstig und auch für Fachunkundige einfach zu handhaben. Da die Server Ressourcen unter den Kunden geteilt werden, kann es für andere Kunden Nachteilig sein, wenn ein Kunde durch viele Besucher oder Arbeitsintensive Scripte die Ressourcen überbeansprucht.
  • Virtual Server
  • Dedicated Server: Wer sich für einen Dedicated Server entscheidet, mietet einen eigenen Server beim Provider. Das kostet selbstverständlich mehr als Shared Hosting oder ein Virtual Server. Dafür erhält der Kunde vollen Root-Zugriff und somit volle Kontrolle, sowie die volle Leistung von CPU, RAM und Festplatte. Allerdings übernimmt er auch die Aufgaben, die sonst der Provider erfüllt. Pflege, Wartung und Sicherheit obliegen beim Dedicated Server dem Kunden. Dafür ist tiefer gehendes Fachwissen eine Grundvoraussetzung. Optional bieten viele Provider einen umfassenden Support durch Experten an, dies nennt man in der Regel dann Managed Server.
  • Cloud Hosting