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Brand (by diephay)

Viele Unternehmen haben heute entweder hauseigene Personaler oder beauftragen  Personal-Berater mit dem Finden von zuverlässigem und erstklassigem Personal. Neben der Überprüfung von Zeugnissen, Urkunden und Kenntnissen des jeweiligen Arbeitsumfelds wird häufig auch Google zu Suchergebnissen nach einer bestimmten Person befragt, was dem einen Bewerber vielleicht egal ist, dem anderen aber die Tür zum Traumjob verschließt.

Wer Party-Fotos oder andere Medien im Internet veröffentlicht, die im Nachhinein die Reputation des Arbeitgebers auf negative Weise beeinflussen könnten, hat es bei der Jobsuche in jedem Fall schwerer als jemand, der ausschließlich unauffälligen Content im Internet freigibt oder überhaupt keinen großartigen Gebrauch von sozialen Medien wie Instagram, YouTube oder Facebook macht.

Beim Online Reputation Management ist das Ziel, die Spitze der Google Suchergebnisse (in der Regel Seite 1 und Seite 2) von negativen oder eventuell geschäftsschädigenden Ergebnissen zu befreien, sodass lediglich positive oder neutrale Links bestehen bleiben und dem Suchmaschinennutzer auf den ersten Seiten der Google SERPs angezeigt werden. In diesem Artikel möchte ich die Herangehensweise beim Online Reputation Management (ORM) erläutern, welche Methoden problemlos angewendet werden können und von welchen Mitteln du lieber die Finger lassen solltest.

Soziale Medien

Social Media spielt im Bereich des ORM eine sehr große Rolle und das gleich aus mehreren Gründen: Zunächst findet man natürlich Social-Media-Websites auch in den Google-Suchergebnissen. Gerade für Eigennamen als Suchbegriffe (Vor- und Nachname) sind diese Social-Media-Profile sehr gut zu finden und können unter Umständen auch die erste Seite erreichen. Natürlich sollten die jeweiligen Profile dann ausschließlich Content beinhalten, die der Person nicht schaden oder keine zweifelhaften Eigenschaften vermuten lassen könnte. Wichtig ist bei der Verwendung von sozialen Medien zum Online-Reputation-Management, dass die Profile regelmäßig gepflegt werden und schon möglichst lange bestehen. Es lohnt sich also, bereits existente Profile zu bereinigen, anstatt neue Accounts anzulegen.

Bildersuche nicht vergessen

Neben der normalen Textsuche bei Google, Yahoo und Bing gibt es natürlich auch noch die Bildersuche, die du unter keinen Umständen vergessen solltest! Bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern kommt es vor allem auf die richtige Verwendung von Meta-Angaben an, da dies die einzigen für Google-Crawler verwertbaren Informationen über Bilder sind. Titel, Beschreibung, Alternativ-Text, Breite und Höhe sollten in jedem Fall beim Einbauen von Bildern in Websites angegeben werden, um Google möglichst viel über das Bild zu sagen, sodass eine Indexierung beschleunigt wird und die Grafiken eine möglichst gute Position erreichen. Beim Linkbuilding macht es Sinn, auf Artikel oder Seiten aufzubauen, die relevante Bilder beinhalten, da ein Teil der Linkpower wohl auch an die eingebundenen multimedialen Inhalte abgegeben wird.

Exact-Match-Domain verwenden

Eine Garantie für ein bestimmtes Ranking, vor allem für ein Platz 1 oder Top 3 Ranking kann es natürlich nie geben, aber es gibt Wege und Mittel, mit denen gute Positionen wesentlich wahrscheinlicher werden. Zunächst solltest du eine persönliche Website bauen, die deinen Lebenslauf und/oder deinen beruflichen Werdegang beschreibt. Hier gilt es, die gleichen Kriterien wie bei Nischenseiten zu erfüllen: Qualitativ hochwertiger Content, angenehme Keyword-Dichte, viele multimediale Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und so weiter.

Auch wenn Google mittlerweile die Bedeutung von Exact Match Domains für das Ranking einer Website drastisch reduziert hat, vielleicht nicht ganz auf 0, aber dennoch auf ein sehr niedriges Niveau, solltest du dennoch ebenjene Domains verwenden, da erstens der Domainname dem Website-Besucher sagt, um was es geht, worauf hochwertiger Traffic mit geringer Bounce Rate und hoher Verweildauer folgt, was unmittelbar in besseren User-Signals resultiert und zu höheren Rankings führen kann. Gleichzeitig hilft dir eine EMD beim Linkaufbau, da die Ankertexte von Backlinks dann als Brand-Namen gewertet werden und qualitativ hochwertig sind.

Auf jeden Fall sollte die Website außerdem einen regelmäßig aktualisierten und professionell gepflegten Blog aufweisen, der neuen Content generiert und Google zu Erkennen gibt, das die Webseite kein angestaubtes Artefakt ist, sondern immer aktuelle Inhalte liefert.

Finger weg von Black Hat SEO

Wenn du bestimmte Suchergebnisse um jeden Preis verdängen möchtest, hilft dir nichts anders, als professionelle SEOs zu engagieren, um deine Persönlichkeits-Website an die Spitze zu bringen. Auf jeden Fall solltest du die Finger von Black-Hat-SEO Methoden lassen,  denn zum einen ist der Erfolg hier unter keinen Umständen garantiert (im schlimmsten Fall steigerst du das Ranking der zu verdrängenden Seite sogar noch) und zum anderen ist es schlichtweg illegal, andere Websites mit schlechten Links zu beschießen, um deren Ranking in den Suchergebnissen zu verschlechtern, gerade wenn die entsprechenden Websites wirtschaftliches Interesse aufweisen, also darauf abzielen, Gewinn durch zum Beispiel Werbung zu erwirtschaften.

Zusammenfassung

Online-Reputation-Management ist ein sehr umfangreiches und schwieriges Thema, von dem du, genau wie bei der Suchmaschinenoptimierung, lieber die Finger lassen solltest, wenn sie nicht zu 100% von deinen Fähigkeiten im Bereich des SEO und der Social-Media-Optimierung entsprechen, da du sonst die Situation nur noch verschlimmern könntest. Auch die Lektüre dieses Artikels macht dich in keiner Weise zu einem Experten auf dem Feld des ORM, lass dich lieber von einem ORM-Experten oder einem SEO-Berater ausführlich beraten und entscheide selbst, ob du eine Online-Reputation-Management-Kampagne fahren möchtest.

Dennoch hier nochmals die wichtigsten Punkte aus diesem Beitrag zusammengefasst:

  • Social-Media-Accounts regelmäßig pflegen / bereinigen
  • SERPs regelmäßig prüfen
  • Exact Match Domain für persönliche Website verwenden
  • Suchmaschinenoptimierung nachhaltig betreiben
  • Kein Black Hat SEO!
  • Bilder und Multimedia-Dateien optimieren

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