Die Abkürzung URL steht für Uniform Resource Locator und bezeichnet einen eindeutigen Pfad zu einer Ressource innerhalb eines bestimmten Protokolls; das http-Protokoll ruft mit Hilfe von URLs Dateien und Websites auf, die sich auf einem Webserver befinden. Innerhalb einer URL finden sich unter anderem der Domainname, die Top-Level-Domain, Verzeichnisse und Dateien. Dabei können sowohl dem Crawler, als auch dem Website-Besucher wichtige Informationen bereits über die URL mitgeteilt werden, was die User-Signale verbessert und so auf zweierlei Arten die Rankings steigern kann.

Wichtig bei der Wahl der URL-Struktur ist, dass du sogenannte „sprechende“ URLs verwendest, also Pfadnamen, die dem Benutzer mitteilen, in wo er sich gerade befindet. Diese könnten zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

http://www. schmidtfriends.de/SEO/2015/August/Was-ist-SEO.html

Der Domainname „schmidtfriends“ und die Top-Level-Domain „.de“ sollten klar sein, anschließend folgt die Kategorie-Seite namens „SEO“. Innerhalb des Kategorie-Verzeichnisses existieren noch zwei Ordner für Jahr und Monat, anschließend wird die Datei ausgegeben. Auf diese Weise kannst du wichtige Keywords für den Crawler mit angeben und gleichzeitig offen mit deinen Besuchern umgehen. Dabei sollten URLs so kurz wie möglich und so lang wie nötig sein.

Google misst Websites meist mehr Vertrauen bei, wenn die Inhalte aus der URL bereits ersichtlich sind. Das ist absolut nachvollziehbar, denn die URL ist das erste, was der Crawler von einer neuen Seite zu Gesicht bekommt und je mehr Informationen er daraus ziehen kann, desto besser. WordPress und andere Content-Management-Systeme haben oft keine sprechenden URLs als Standard-Einstellung. Dies solltest du möglichst am Anfang der Website-Gestaltung konfigurieren, da bei einem späteren Wechsel der Struktur interne Verlinkungen und auch Backlinks verloren gehen können.